der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf plant im Zuge der Umsetzung von Sparauflagen des Finazsenators Nussbaum, Stellen in der Marktverwaltung des Bezirks zu streichen. Um die Sparziele zu erreichen steht eine Privatisierung der Wochenmärkte zur Debatte.
Dabei spielt es offensichtlich keine Rolle, ob die Marktverwaltung wirtschaftlich erfolgreich geführt wird. Tatsächlich hat diese dem Bezirk nicht nur kein Defizit eingebracht, sondern sogar in den letzten Jahren beachtliche Gewinne erwirtschaftet.
Eine Privatisierung der Wochenmärkte birgt erhebliche Risiken. Erfahrungen mit der Privatisierung von Wochenmärkten in anderen Bezirken zeigen, dass mit ihr häufig erhebliche Kostensteigerungen verbunden sind, die die ohnehin angespannte Finanzsituation vieler, insbesondere kleinerer Händler dramatisch verschärft. Auch die Vergabe von Standrechten auf privat geführten Märkten erfolgt häufig nicht transparent und demokratisch kontrollierbar wie es auf öffentlich geführten Wochenmärkten gewährleistet ist.
Wir lehnen deshalb die drohende Privatisierung der Wochenmärkte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ab !
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